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Die wissenschaftlichen Experimente des Instituts sind sehr oft von so hohem
technischen und finanziellen Aufwand, daß sie in enger Zusammenarbeit mit
Forschungsinstituten und Universitäten des In- und Auslandes in gemeinsamen
Projekten umgesetzt werden können.
Die Realisierung der Mehrzahl der Projekte ist auch nicht ohne eine enge
Wechselwirkung mit der Industrie denkbar. Anspruchsvolle Satellitenexperimente
werden im allgemeinen von der Raumfahrt- bzw. Elektronikindustrie gefertigt.
Die erreichten Erfolge im experimentellen Bereich zeugen von der effektiven
Zusammenarbeit mit leistungsstarken Industriefirmen. Oft führen die
anspruchsvollen experimentellen Entwicklungen deshalb auch zu einem
Technologietransfer in die Industrie. Zusätzlich zur Grundfinanzierung der
Max-Planck-Gesellschaft wird die Arbeit der Instituts in erheblichem Maße
von der Projektfinanzierung staatlicher Organe, wie dem Bundesministerium für
Wissenschaft und Forschung, dem DLR sowie teilweise von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft, getragen. Im gleichen Zusammenhang muß die intensive
und konstruktive Wechselwirkung mit den großen Raumfahrtorganisationen ESA und
NASA, aber auch mit den entsprechenden Institutionen anderer Länder, wie
dem Weltraumforschungsinstitut der Akademie der Wissenschaften in Rußland,
genannt werden.
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UCB-MPG Center for International Exchange
in Astrophysics and Space Sciences
In einer Kollaboration mit der
Universität von Kalifornien (UCB, Berkeley, USA) wurde das
"UCB-MPG Center for International Exchange in Astrophysics
and Space Sciences" (UCB-MPG Center)
an der Universität Berkeley aufgebaut.
Ziel des Projektes ist die Zusammenarbeit auf allen
Gebieten der Astrophysik, Astronomie, und extraterrestrischen Forschung.
Wissenschaftleraustausch, Arbeitsaufenthalte und Konferenzen werden ergänzt
durch gemeinsame Projekte wie SOFIA und die Detektorentwicklung für das ferne
Infrarot. MPE koordiniert dieses Projekt von sieben Max-Planck-Instituten. Im
Jahre 2001 gab es etwa 30 Besuche von Max-Planck-Mitarbeitern an der UCB und
umgekehrt.
UCB-MPG Center Webseiten (in englischer Sprache)
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International Max-Planck Research School on Astrophysics (IMPRS)
Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA), der Sternwarte der Ludwig-Maximiliams-Universität
München, sowie der Europäische Südsternwarte (ESO) bietet das MPE den IMPRS Doktoranden exzellente Forschungsmöglichkeiten
in theoretischer und experimenteller Astrophysik, die das gesamte elektromagnetische Spektrum, vom Radio- bis
in den Gamma-Strahlenbereich abdecken. Doktoranden verfolgen ihre wissenschaftlichen Projekte in einem anregenden
Umfeld und haben die Möglichkeit, ein breites Hintergrundwissen über ihr eigenes Projekt hinausgehend zu entwickeln.
Das MPE ist eines der weltweit führenden Institute in der Infrarot-, Röntgen- und Gammastrahlen-Astronomie und betreibt
den Bau von Satelliten und von Instrumenten für große bodengebundene Teleskope. Am MPA arbeiten international hoch
angesehene Theoriegruppen über Probleme der stellaren und nuklearen Astrophysik, sowie über die Entstehung von
Galaxien und Kosmologische Fragestellungen. Die Forschungsgruppen der Münchner Universität sind bekannt für ihre
beobachtenden und theoretischen Arbeiten über stellare Atmosphären, Hochenergie-Astrophysik sowie die Entstehung
und Struktur von Galaxien. Die Europäische Südsternwarte betreibt mit vier Acht-Meter-Teleskopen (Very Large Telescope)
in Chile die größte Sternwarte auf der südlichen Hemisphäre. Doktoranden erwartet eine umfassende Ausbildung in
theoretischer und beobachtender Astronomie, welche das gesamte wissenschaftliche Spektrum der beteiligten Institute
umfasst.
IMPRS Webseiten
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Excellence Cluster Universe
Das "Cluster of Excellence" mit dem Thema "Origin and Structure of the
Universe" untersucht solch fundamentale Fragen wie
- woher kommt unser Universum?
- woraus besteht es?
- was treibt die Entwicklung an?
- wie haben sich seine Bausteine (Galaxien, Sterne, Planeten)
gebildet?
- wie entstanden die Elemente?
Excellence Cluster Universe Webseiten (in englischer Sprache)
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Physics of Galactic Nuclei
In einer Kollaboration (PGN) zwischen MPE und der Universitätssternwarte
München wird die Physik galaktischer Kerne erforscht. Mit Hilfe von
Computersimulationen werden die Vorgänge in den Zentren von Galaxien
untersucht. Dabei werden die Beobachtungsprojekte des MPE durch die
Zusammenarbeit mit der astrophysikalischen Rechnergruppe der Sternwarte
unterstützt.
PGN Webseiten (in englischer Sprache)
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Max-Planck-Institut Halbleiterlabor
Das Max-Planck-Institut Halbleiterlabor (MPI HLL) in
München-Neuperlach wurde 1992 als eine gemeinsame
Forschungseinrichtung des Max-Planck-Instituts für Physik in München
und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching
gegründet. Es soll kommerziell nicht erhältliche Siliziumdetektoren
für die Teilchenphysik und Röntgenastronomie herstellen.
Die gesamte Siliziumtechnologie des MPI HLL ist speziell auf die Anforderungen
von Halbleiterdetektoren für hochenergetische Strahlung ausgerichtet.
Das MPI Halbleiterlabor wird durch Sonderzuwendungen der
Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und
Raumfahrt (DLR) finanziert.
MPI HLL Webseiten
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MPE Testanlage PANTER
Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik betreibt die
Röntgentestanlage PANTER in München-Neuried um Röntgen-Teleskope
und Detektoren zu erforschen und zu kalibrieren.
In den Jahren 1977 bis 1980 erbaut, diente die Anlage ursprünglich zur
Charakterisierung des Röntgensatelliten ROSAT und wurde in den folgenden
Jahren den experimentellen Anforderungen entsprechend erweitert.
Nichtdestoweniger wurden fast alle röntgenastronomischen Experimente oder
Teile davon in dieser Anlage getestet.
PANTER Webseiten
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IAU Division VII - Galactic System
Auch nach der Übernahme der Präsidentenschaft durch Despina Hatzidimitriou (Athen) im Jahre 2009
werden die Webseiten hier am Institut gepflegt.
IAU Div VII Webseiten
(in englischer Sprache)
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IAU Division XI / Commission 44 - Space and High Energy Astrophysics
Seit der Übernahme der Präsidentenschaft durch Prof. Dr.
Günther Hasinger vom MPE werden die Webseiten hier am Institut
gepflegt
IAU Div XI Webseiten
(in englischer Sprache)
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